49 Stunden
"PROJEKT 49"
Eine 49stündige Dauer-Theaterperformance
Freitag 27.02. 20:00 Uhr - Sonntag 29.02.2004 21:00 Uhr
Das Publikum konnte zu jeder Tages und Nachtzeit kommen.
(Kaffe in beliebiger Menge war natürlich gratis!)
Idee, Planung und Ausführung
Cornelius Kabus und Lars Evers
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Zwei Menschen (Lars Evers und Cornelius Kabus) haben sich in einer Welt von
Kartons, alten Gegenständen und Kuriositäten eingerichtet. Scheu
bewegen sie sich durch diese Welt, die für 49 Stunden ihr Zuhause sein
wird. Ob sie auf der Flucht sind? Oder sind es blinde Passagiere auf einer abenteuerlichen Überfahrt? Vielleicht sind es die an den Rand der Gesellschaft gedrängten, die man lieber übersieht? Oder sind es Angestellte in einem Lagerhaus, die unter den Konsumgütern ihren Verstand zusammensuchen? |
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Mit der Zeit entdecken die beiden, wie sie selber langsam zu dem werden,
mit dem sie sich umgeben. Die kleinen Prägungen des Alltags beginnen
sich in Macken und Phobien zu verwandeln. Die Tücken ihrer Welt werden
zu Ticks in ihrer Beziehung. Ihre Masche der gnadenlosen Anpassung bleibt
chancenlos, weil es nichts Festes, Unveränderliches gibt an das sie
sich anpassen können und das macht Angst. Auf ihrer Suche
verändern sie permanent ihre Umgebung. Die Umgebung der Beiden wird
somit zum Spiegel des Gemütszustandes der beiden und der Zuschauer
kann das miterleben. |
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Die THEATERFABRIK möchte mit diesem "Projekt 49" die Möglich- und
Unmöglichkeiten in den eigenen vier Wänden herausfordern und
zudem die Aspekte der Individualität und des Ausgeliefertseins durch
Beobachtung hervorheben. Der Bühnenraum dient hier als Raum- und Videoinstallation, wobei Kameras Geschehen sichtbar machen, die sonst nicht einsehbar sind. |
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| Kameras in geschlossenen Kisten geben mit der Zeit kleine Geheimnisse und Überraschungen preis, Kameras an der Decke ermöglichen eine freche Sicht aus der Vogelperspektive. |
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| Somit darf sich ein Zuschauer in Sicherheit wiegen, während er beobachten kann, wie sich der Raum immer mehr verändert und die beiden Darsteller mit der Zeit zu verdauen scheint... |
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